Nouvelles - Santé

L'OMS déclare l'épidémie Ebola "urgence" sanitaire mondiale

jeudi 18 juillet 2019

BREAKING NEWS: The #Ebola outbreak in #DRC constitutes a public health emergency of international concern, citing concerning geographical ...

La coupe menstruelle aussi fiable et plus économique que les tampons

mercredi 17 juillet 2019

Les coupes menstruelles, peu chères et réutilisables, sont sûres et aussi efficaces que les serviettes et les tampons pour les femmes qui en portent ...

Withings Timeless Chic, quand l'élégance du classique rencontre le meilleur de la technologie

mercredi 17 juillet 2019

Il se connecte à l'application Health Mate dédiée pour iOS et Android permettant ainsi l'accès à ses données de santé, à des clés de coaching, des ...

Santé. Alerte sur la potentielle nocivité du bisphénol S

mercredi 17 juillet 2019

... en collaboration avec les Universités de Montréal et de Londres, a publié cette étude mercredi dans la revue américaine Environmental Health ...

Havas ECS : l'agence dédiée à l'industrie du cannabis

mercredi 17 juillet 2019

Havas Health & You annonce la création de Havas ECS, une branche qui sera consacrée au marché en pleine croissance des cannabis.

Source: mediCMS.be

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Articles médicaux

Körperliche Aktivität und „Well-Aging“

oct. 14 2007

Prof. Dr. A. Urhausen, Centre de l’Appareil Locomoteur, de Médecine du Sport et de Prévention - Centre Hospitalier de Luxembourg

Epidemiologische Studien zeigen übereinstimmend ein vermindertes kardiovaskuläres Risiko bei regelmäßig körperlich Aktiven. Bewegungsmangel ist ein unabhängiger Risikofaktor und hat eine mindestens gleichgroße prognostische Bedeutung wie die klassischen Risikofaktoren. Auch ein vermindertes Krebsrisiko (insbesondere Darm- und Brustkrebs) trägt zur Reduktion der Gesamtmortalität durch vermehrte körperliche Aktivität bei. Darüber hinaus beinhaltet ein aktiver Lebensstil zahlreiche andere verbesserte Funktionen verschiedenster Organsysteme einschl. kognitiver Funktionen mit entsprechender positiver Beeinflussung der Lebensqualität im Alter.

Im Hinblick auf eine Verbesserung der kardiovaskulären Fitness und positive Beeinflussung der Risikofaktoren sind Sportarten und Bewegungsformen mit dynamisch-rhythmischer Beanspruchung relativ großer Muskelgruppen zu bevorzugen, d.h. in erster Linie die sogenannten aeroben Ausdauersportarten. Hierbei wird der Trainingshäufigkeit und -dauer ein höherer Stellenwert beigemessen als der Intensität. Nahezu täglich bzw. mindestens jeden zweiten Tag sollte für jeweils 30 bzw. 60 min ein Training mit Beanspruchung großer Muskelgruppen erfolgen. Eine obere Trainingsherzfrequenz von 80 (-85) % der individuell maximalen Herzfrequenz sollte im Allgemeinen nicht überschritten werden. Genauere Vorgaben zur Belastungsintensität im Ausdauertraining sind durch die - aufwändigere - Bestimmung spirometrischer Messgrößen oder der Blutlaktatkonzentration bei der Ergometrie möglich. Allgemein wird eine aktive Lebensgestaltung mit vermehrter Bewegung im Alltag empfohlen: Immer wiederkehrende Wege sollten öfter zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden statt mit dem Auto zu fahren oder Treppen sollten statt Aufzüge benutzt werden.

Der wöchentliche Energieumsatz für ein wirksames präventivmedizinisches Training sollte mindestens 1000 kcal betragen. Das gesundheitliche Optimum für den Trainingsumfang liegt höher, ohne es derzeit exakt definieren zu können. Oberhalb eines wöchentlichen Energieumsatzes von 3500 kcal scheint das Sterberisiko nicht weiter abzusinken.

Weitere empfehlenswerte Trainingsformen sind Kraftübungen, durchgeführt mit submaximaler Intensität und einer ausreichend hohen Anzahl an Wiederholungen (z. B. 2- bis 3-mal wöchentlich 1 Satz von 10–15 Wiederholungen für die wichtigsten Muskelgruppen), Dehnübungen (z.B. vor und nach Ausdauer- oder Krafttrainingseinheiten) und Koordinationsübungen (z.B. Gleichgewichts- und Geschicklichkeitssübungen oder Spiele).

Die kardiovaskuläre Gefährdung im Sport hängt weniger von der betriebenen Sportart als vom individuellen Risikoprofil des Einzelnen ab. Auch plötzliche Todesfälle bei anscheinend gesunden Sporttreibenden haben meist eine Herzerkrankung als Ursache. Insbesondere bei Personen mit erhöhtem Herzkreislaufrisiko werden sportmedizinische Vorsorgeuntersuchungen empfohlen, die in Abhängigkeit vom individuellen Risiko bzw. Alter auch ein Belastungs-EKG umfassen können und individuelle Empfehlungen für ein vernünftiges Sporttreiben ermöglichen.