Nouvelles - Santé

Blanchiment : les dentifrices au charbon sont risqués pour vos dents

dimanche 26 mai 2019

L'année dernière, l'organisme britannique Oral Health Foundation a rédigé un article sur les mythes et réalités du dentifrice au charbon végétal.

Les enfants qui grandissent au contact de la nature sont mieux dans leur tête

dimanche 26 mai 2019

Mais d'après une nouvelle étude menée dans 4 villes européennes et publiée dans l'International Journal of Environmental Health, l'exposition à la ...

RESPECT Women: Preventing violence against women

dimanche 26 mai 2019

Violence against women is a major public health problem rooted in gender inequality, and is a gross violation of women's human rights affecting the ...

Peste Des Petits Ruminants Vaccines Market 2019 Industry Demand, Share, Global Trend, Industry ...

dimanche 26 mai 2019

MSD Animal Health (Merck). Peste Des Petits Ruminants Vaccines Market 2019 This market report Provides historical data along with future forecast ...

Source: mediCMS.be

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Articles médicaux

Genetische Polymorphismen

déc. 03 2007

Diagnostische Werkzeuge in der prädiktiven Medizin

Alain Menzel - Laboratoires Réunis, Junglinster

Genetische Polymorphismen beruhen zum grössten Teil auf dem Austausch einer einzigen Base in der DNA; sie kommen alle ca. 1000 bp regelmässig in der DNA vor. Sie müssen eine Allelfreqeunz von mindestens 1% besitzen und sich nach den mendelschen Regeln vererben (ansonsten gelten sie als Punktmutation). Betrachtet man die Genome, der mit dem homo sapiens am nächsten verwandten Arten, der Menschenaffen, so stellt man eine über 90% Homologie der Gensequenzen fest. In menschlichen Populationen sind weit über 95% aller Gene homolog. Die individuellen Unterschiede in und zwischen den Populationen sind Grösstenteils auf das Vorhandensein solcher Genpolymorphismen, die für verschiedene genetische Varianten codieren zurückzuführen. 

Warum reagieren nicht alle Patienten gleich auf die Gabe des gleichen Medikaments? Warum weisen einige Patienten erheblich mehr Nebenwirkungen auf als andere?

Mit der Verknüpfung des individuellen Genotyps und der Therapieeffizienz beschäftigt sich die Pharmakogenetik, ein spezieller Bereich der Genetik. Man unterscheidet vom Phänotyp her sogenannte „poor metabolizer“, „extensive“ und ultraextensive metabolizer. Eine Gruppe von Leberenzymen, die besonders gut untersucht sind, ist die Gruppe der Cytochrom P450 Enzyme. Die Kenntnis des Genotyps erlaubt es „non responder“ von „respondern“ zu unterscheiden. Durch Bestimmung des Genotyps ist es möglich die beste Medikamentengruppe mit den wenigsten Nebenwirkungen für den Patienten herauszusuchen. Wichtige Polymorphismen sind hier die Varianten der Gene CYP2D6, (Opiode, Betabbolcker), CYP2C9 (NSAID), CYP2C19 (Omeprazol). Bei der Behandlung mit Azpurinen ist die Bestimmung von drei Allelen der Thiopurinmethyltranferase besonders nützlich, die Wirkung von Irinotecan hängt von einem Polymorphismus   im UGT1A1-Gen ab.

Genpolymorphismen sind aber im Gegensatz zu grossen Deletionen oder Translokaltionen bei typischen monogenen Erkrankungen stark durch Umweltfakoren zu beeinflussen. So bewirkt eine T nach C Austausch im Laktasegen die bekannte Laktoseintoleranz. Ein Vermeiden von laktosehaltigen Produkten lässt die Symptome verschwinden. Die Bestimmung eines einzigen Allels reicht für eine sichere Diagnose aus. Ähnliches gilt für die Bestimmung eines Basenaustausches im VKORC1 Gen (Vitamin-K Epoxid Reduktase), der, zieht man die Polymorphismen des CYP2C9 noch hinzu, vorhersagt ob der Patient mit einer niedrigen oder hohen Dosis von Coumarinderivaten zu behandeln ist.

Die meisten Erkrankungen sind polygene sowie polyfaktorielle Erkrankungen. Herzkreislauferkrankungen, Thromboseerkrankungen, Osteoporose sowie viele Autoimmunerkrankungen. Um in diesem Krankheitsspektrum eine verwertbare genetische Risikoanalyse zu bewerkstelligen, müssen mehrere Polymorphismen untersucht werden. Eine signifikante Risikoabwägung unter Berücksichtung der Lebensgewohnheiten bekommt man für die Osteoporose schon durch die Bestimmung folgender Polymoprhismen: IL6 (-174 G/C), VDR (BsmI), Col1A1 (Sp1), ER (XbaI) ER (PvuII) ER (TA repeat), LCT-13910 C/T. Für das Abschätzen des Thrombopserisikos sind folgende Polymorphismen relevant: Faktor V, Faktor II, MTHFR (C677), (A1298C), PAI(4G/5G)

Der Weg zu einem besseren Monitoring ist eröffnet. Durch die stetig steigende Anzahl an polymorphen Markern steigt die Aussagekraft der Analysen. Unser Ziel ist es, unter Berücksichtigung von Einzelpolymorphismen Haplotypen, Ananmeseangaben dem Arzt mit speziell für unser Diagnoseprofile erstellte Computerauswerteprogrammen ein einfaches Werkzeug in die Hand zu geben um komplexe genetische Daten sehr schnell zu überschauen und seine Patienten möglichst effizient zu behandeln. Dem Patienten kann man Empfehlungen geben wie er sein persönliches Risiko eine Erkrankung, bevor sie manifest wird, auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode des Nachweises von genetischen Polymorphismen ist besonders effizient und kostengünstig , da Genvariationen nur ein mal im Leben bestimmt werden müssen und einmal bestimmte Polymorphismen für später hinzukommende Analysemuster verwendet werden können.