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Apple poursuit ses avancées dans la santé connectée

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Système de visualisation avancé (3D / 4D) du marché 2019-25 Carestream <b>Health</b>, Inc. (États-Unis ...

lundi 19 août 2019

Système de visualisation avancé (3D / 4D) du marché 2019-25 Carestream Health, Inc. (États-Unis), Fujifilm Holding America Corporation (États-Unis).

Enquête de marché sur les ingrédients de la santé mondiale 2019 – Prévisions des principaux ...

lundi 19 août 2019

Enquête sur l'achat ou la personnalisation d'un rapport: https://marketsresearch.biz/report/global-health-ingredients-market-351554#inquiry-for- ...

Marché Mondial 2019 Intégration des soins de santé – Accenture, Cognizant, Corepoint <b>Health</b> ...

lundi 19 août 2019

Notre société fournit une analyse détaillée du marché et des orientations futures du Marché de l'intégration des soins de santé. Il se focalise sur des ...

Marché Mondial 2019 Santé IT (HIT) – Accenture, Athenahealth, Cerner, Fujitsu, GE <b>Healthcare</b>

lundi 19 août 2019

Notre société fournit une analyse détaillée du marché et des orientations futures du Healthcare IT (HIT) marché. Il se focalise sur des données ...

Source: mediCMS.be

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Articles médicaux

Nabelschnurblutstammzellen in der Regenerativen Medizin

sept. 09 2007

 Dr. Erich Kunert, VITA 34 AG, Leipzig, Deutschland

Die regenerative Medizin setzt auf die Wiederherstellung von Geweben und Körperzellen. Autologe, d. h. körpereigene Stammzellen, spielen dabei eine Schlüsselrolle. Bei der gegenwärtig noch vorherrschenden Allo- oder Xenotransplantation, werden Gewebe oder Organe eines fremden menschlichen Spenders bzw. von Tieren verwendet. Neben einer Reihe von ethischen und logistischen Problemen resultieren daraus in der Regel immunologische Abwehrreaktionen, die mitunter zur Abstossung führen. Aus autologen Stammzellen regenerierte Gewebe haben den Vorteil, dass sie vom Immunsystem als „eigen“ erkannt und nicht abgestossen werden.

Gewinnung geeigneter autologer Stammzellen ist für die Züchtung von Geweben im Labor (Tissue Engineering) als auch für die systemische Zelltherapie eine unerlässliche Voraussetzung. Embryonale Stammzellen scheiden für die autologe Zelltherapie aus, da sie, neben der Vielzahl von ethischen und medizinisch-biologischen Problemen, die ihre Gewinnung und Anwendung mit sich bringen, für einen potentiellen Empfänger immer allogene, d. h. körperfremde Zellen sind.

Gewebestammzellen, die eine gewisse Plastizität zeigen, kann man zeitlebens aus dem Knochenmark gewinnen. Neben den blutbildenden Stammzellen enthält das Knochenmark u. a. mesenchymale Stammzellen, die bereits für die Regeneration von Knochen eingesetzt wurden. Endotheliale Vorläuferzellen wurden verwendet, um mit körpereigenen Endothel überzogene Herzklappen herzustellen.

Das Beispiel der endothelialen Vorläuferzellen zeigt jedoch ein Dilemma auf: Die Wahrscheinlichkeit für den Bedarf autologer Stammzellen für regenerative Therapien steigt mit zunehmenden Alter deutlich an. Allein für den Komplex der Herzkreislauferkrankungen wird die Wahrscheinlichkeit für einen 70-jährigen mit 1:7 angegeben. Im Alter von 70 Jahren sind jedoch die endothelialen Vorläuferzellen des Knochenmarks weitgehend erschöpft und können ihre Reparaturfunktion zur Erhaltung eines gesunden Gefässendothels nur noch stark eingeschränkt ausüben. Das gehäufte Auftreten der Arteriosklerose jenseits des 60. Lebensjahres zeugt von der nachlassenden Regenerationsfähigkeit. Die Lösung des Problems in dieser Situation wäre der Ersatz der erschöpften endothelialen Vorläuferzellen durch eigene, junge und unbelastete autologe Stammzellen.

Nur für relativ wenige der heute Lebenden wurde dieses Problem bereits bei der Geburt gelöst, indem die Eltern das Nabelschnurblut des Neugeborenen bei tiefen Temperaturen um -190°C kältekonservieren liessen. Das Nabelschnurblut Neugeborener enthält junge, teilungs- und wandlungsfähige unbelastete Stammzellen in hoher Konzentration. Mittels einer geeigneten Konservierungstechnik kann man diese Stammzellen in ihrem äusserst potenten „Neugeborenenstadium“ lebenslang aufbewahren.

Während Nabelschnurblut als Stammzellquelle sich für die Regeneration des blutbildenden und Immunsystems nach Hochdosischemotherapie schon tausendfach in der klinischen Praxis bewährt hat, befinden sich die Anwendungen von Nabelschnurblutstammzellen in der Regenerativen Medizin noch im Forschungsstadium oder in den ersten klinischen Versuchen. Doch gerade für die Regenerative Medizin ist Nabelschnurblut eine ideale Stammzellquelle, da die jugendlichen Zellen Eigenschaften aufweisen, die sie anderen Stammzellen weit überlegen machen. Die ersten Forschungs- und Anwendungserfolge zeigen ein breites Spektrum, von mitwachsenden Herzklappen für Kinder, Ansätzen zur Therapie des jugendlichen Diabetes bis hin zur Behandlung von Schäden des Zentralnervensystems.

Fazit: Die Kältekonservierung des Nabelschnurblutes Neugeborener als autologe Stammzellquelle kann kommenden Generationen den lebenslangen Zugriff auf eigene, junge und unbelastete Stammzellen für die Regeneration von Geweben und Organen sichern, um so optimal an der Entwicklung der Regenerativen Medizin partizipieren zu können.