Nouvelles - Santé

Apple acquiert la start-up asthmatique Tueo <b>Health</b>

vendredi 24 mai 2019

Apple a fait l'acquisition de Tueo Health, une petite entreprise en démarrage qui développe un système permettant aux parents de surveiller les ...

Apple rachète Tueo <b>Health</b>, une start-up dédiée au suivi de l&#39;asthme

vendredi 24 mai 2019

Apple continue de s'intéresser sérieusement au monde de la santé. Le fabricant a racheté Tueo Health, une start-up qui développait un système pour ...

Apple a acheté Tueo <b>Health</b>, qui développait une app de suivi de l&#39;asthme

vendredi 24 mai 2019

Tueo Health, jeune pousse qui développait une application de surveillance des symptômes de l'asthme, fait désormais partie de l'aréopage de ...

Gilbert Renaud Wednesday May 22nd 2019

vendredi 24 mai 2019

who passed away peacefully surrounded by his loving family on Wednesday, May, 22d, 2019 at Health Sciences North at the age of 88. Dear son of ...

Les femmes sont moins diagnostiquées pour un AVC mineur que les hommes

vendredi 24 mai 2019

... Dre Amy Yu, MD, co-autrice de l'étude et neurologue spécialisée dans les AVC au Sunnybrook Health Sciences Centre de l'université de Toronto.

Source: mediCMS.be

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Articles médicaux

Nabelschnurblutstammzellen in der Regenerativen Medizin

sept. 09 2007

 Dr. Erich Kunert, VITA 34 AG, Leipzig, Deutschland

Die regenerative Medizin setzt auf die Wiederherstellung von Geweben und Körperzellen. Autologe, d. h. körpereigene Stammzellen, spielen dabei eine Schlüsselrolle. Bei der gegenwärtig noch vorherrschenden Allo- oder Xenotransplantation, werden Gewebe oder Organe eines fremden menschlichen Spenders bzw. von Tieren verwendet. Neben einer Reihe von ethischen und logistischen Problemen resultieren daraus in der Regel immunologische Abwehrreaktionen, die mitunter zur Abstossung führen. Aus autologen Stammzellen regenerierte Gewebe haben den Vorteil, dass sie vom Immunsystem als „eigen“ erkannt und nicht abgestossen werden.

Gewinnung geeigneter autologer Stammzellen ist für die Züchtung von Geweben im Labor (Tissue Engineering) als auch für die systemische Zelltherapie eine unerlässliche Voraussetzung. Embryonale Stammzellen scheiden für die autologe Zelltherapie aus, da sie, neben der Vielzahl von ethischen und medizinisch-biologischen Problemen, die ihre Gewinnung und Anwendung mit sich bringen, für einen potentiellen Empfänger immer allogene, d. h. körperfremde Zellen sind.

Gewebestammzellen, die eine gewisse Plastizität zeigen, kann man zeitlebens aus dem Knochenmark gewinnen. Neben den blutbildenden Stammzellen enthält das Knochenmark u. a. mesenchymale Stammzellen, die bereits für die Regeneration von Knochen eingesetzt wurden. Endotheliale Vorläuferzellen wurden verwendet, um mit körpereigenen Endothel überzogene Herzklappen herzustellen.

Das Beispiel der endothelialen Vorläuferzellen zeigt jedoch ein Dilemma auf: Die Wahrscheinlichkeit für den Bedarf autologer Stammzellen für regenerative Therapien steigt mit zunehmenden Alter deutlich an. Allein für den Komplex der Herzkreislauferkrankungen wird die Wahrscheinlichkeit für einen 70-jährigen mit 1:7 angegeben. Im Alter von 70 Jahren sind jedoch die endothelialen Vorläuferzellen des Knochenmarks weitgehend erschöpft und können ihre Reparaturfunktion zur Erhaltung eines gesunden Gefässendothels nur noch stark eingeschränkt ausüben. Das gehäufte Auftreten der Arteriosklerose jenseits des 60. Lebensjahres zeugt von der nachlassenden Regenerationsfähigkeit. Die Lösung des Problems in dieser Situation wäre der Ersatz der erschöpften endothelialen Vorläuferzellen durch eigene, junge und unbelastete autologe Stammzellen.

Nur für relativ wenige der heute Lebenden wurde dieses Problem bereits bei der Geburt gelöst, indem die Eltern das Nabelschnurblut des Neugeborenen bei tiefen Temperaturen um -190°C kältekonservieren liessen. Das Nabelschnurblut Neugeborener enthält junge, teilungs- und wandlungsfähige unbelastete Stammzellen in hoher Konzentration. Mittels einer geeigneten Konservierungstechnik kann man diese Stammzellen in ihrem äusserst potenten „Neugeborenenstadium“ lebenslang aufbewahren.

Während Nabelschnurblut als Stammzellquelle sich für die Regeneration des blutbildenden und Immunsystems nach Hochdosischemotherapie schon tausendfach in der klinischen Praxis bewährt hat, befinden sich die Anwendungen von Nabelschnurblutstammzellen in der Regenerativen Medizin noch im Forschungsstadium oder in den ersten klinischen Versuchen. Doch gerade für die Regenerative Medizin ist Nabelschnurblut eine ideale Stammzellquelle, da die jugendlichen Zellen Eigenschaften aufweisen, die sie anderen Stammzellen weit überlegen machen. Die ersten Forschungs- und Anwendungserfolge zeigen ein breites Spektrum, von mitwachsenden Herzklappen für Kinder, Ansätzen zur Therapie des jugendlichen Diabetes bis hin zur Behandlung von Schäden des Zentralnervensystems.

Fazit: Die Kältekonservierung des Nabelschnurblutes Neugeborener als autologe Stammzellquelle kann kommenden Generationen den lebenslangen Zugriff auf eigene, junge und unbelastete Stammzellen für die Regeneration von Geweben und Organen sichern, um so optimal an der Entwicklung der Regenerativen Medizin partizipieren zu können.